Die Revolution auf dem Schweizer Biermarkt

Über Craft Beer wird zurzeit viel diskutiert. Noch befindet sich die Craft Beer Bewegung in der Schweiz - und vor allem in der Deutschschweiz - am Anfang. Doch bereits heute entstehen stetig neue Brauereien mit mutigen Brauern, welche sich trauen, (noch) ganz untypische Bierstile zu brauen.

Oft werden Craft Beer und kleine Brauereien in einem Atemzug genannt, doch mit Craft Beer muss mehr in Verbindung gebracht werden als nur die Grösse der Brauerei. Craft Beer bedeutet vor allem auch:

  • aufregende, andere, neue Bierstile
  • geschmackvolle und charakterstarke Biere
  • Abwechslung im Sortiment
  • experimentierfreudige Brauer

Um dies zu erfüllen, stehen dem kreativen Brauer insbesondere beim Einsatz von Malz, Hopfen und Hefe grenzenlose Möglichkeiten offen.

Mittlerweile ist Craft Beer in vielen Ländern der Wachstumsmotor des Biermarkts. Dies erfreut nicht nur die Craft Breweries sondern vor allem die Konsumenten, welche aus einem reichhaltigen, geschmackvollen Angebot das für sie passende Bier aussuchen können!

Malz

Das Pilsner Malz ist welt-
weit mit über 90% Anteil das Mainstream-Malz schlechthin. Völlig klar, dass der Craft Brewer viel lieber andere Malzsorten einsetzt. Vom milden Pale Malz, über rötliche Malze wie das beliebte Red-X, bis hin zu den aromatischen Malzen wie Röst- oder Whiskymalz bieten sich unerschöpfliche Kombinationen an.

Hopfen

Dies ist die bevorzugte Spielwiese des Craft Brewers. Traditionelle Bitterhopfen wie Magnum oder Taurus, im schlimmsten Fall als unnatürlich riechendes Extrakt verarbeitet, jagen ihm einen kalten Schauer über den Rücken. Er freut sich besonders über die grosse Aromavielfalt der unzähligen neuen Hopfenzüchtungen. Einige Beispiele: das Zitrusbouquet von Cascade oder Simcoe aus den USA, die beerige Fruchtigkeit des australischen Galaxy, der erfrischende in Deutschland angebaute Polaris oder die betörende Weisswein-Aromatik des Nelson Sauvin aus Neuseeland.


Der Craft Brewer tüftelt unermüdlich an der richtigen Dosage und dem richtigen Zeitpunkt der Hopfengaben - und einige besonders Kreative basteln sich die für eine effektive Kalthopfung benötigten Geräte sogar gleich selber.

Hefe

In sehr vielen Fällen wird Craft Beer, im Gegensatz zu den gängigen Lagerbieren, mit obergärigen Hefestämmen vergoren. Bedingt durch die höhere Gärtemperatur entsteht mit dem Einsatz dieser Hefen eine intensive und vielschichtige Aromatik. Der Craft Brewer kann aus rund 1500 verschiedenen Hefestämmen auswählen, darunter ausgewogene und sauber vergärende wie die kalifornischen Hefen, die perfekt mit den Aromen moderner Hopfensorten harmonieren. Der Experimentierfreudige benutzt aber auch gerne die grossartige belgische Tripelhefe, welche dem Bier ein beeindruckendes Bouquet von Gewürz- und Fruchtaromen verleiht, oder sogar eine hochvergärende Hefe, womit er Biere von über 20% Alkohol herstellen kann.

Barrique

Heute werden noch nicht mal 1‰ aller Biere auf Holz oder in Holzfässern ausgebaut. Tatsächlich lassen sich so jedoch ausserordentlich schmackhafte und edle Bierspezialitäten herstellen. Einige Monate Lagerung auf getoastetem Holz geben dem Bier eine angenehme, und von vielen Konsumenten geschätzte, Vanillenote. Spektakuläre Resultate erhält der Craft Brewer beim Ausbau seiner Biere in gebrauchten Portwein- oder Whiskyfässern.

Probiers doch einfach aus!

Mittlerweile ist Craft Beer in vielen Ländern der Wachstumsmotor des Biermarkts. Dies erfreut nicht nur die Craft Breweries sondern vor allem die Konsumenten, welche aus einem reichhaltigen, geschmackvollen Angebot das für sie passende Bier aussuchen können!

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